Fromme Witze, Teil 1
Die nachfolgenden frommen Witze stammen nicht von uns, sondern aus verschiedenen Quellen aus dem Internet. Viel Vergnügen beim Lesen! Hast du uns einen neuen Witz auf Lager? Hier unsere Mailadresse
Petrus empfängt einen Christen im Himmel und zeigt ihm die einzelnen Bereiche. "Hier sind die Katholiken und hier sind die Protestanten." Plötzlich spricht er mit verhaltener Stimme weiter und sagt: "Hier müssen Sie jetzt ganz leise sein, da sind nämlich die Baptisten und die denken, sie sind ganz allein hier oben!"
eingesandt von Ulrike Koch
Der Pastor setzt sich nach dem Gottesdienst, der wie jeden Sonntag gut verlief, in sein Auto. Nach einigen Minuten sagt seine Frau:"Liebling, Du kannst aufhören zu lächeln, der Gottesdienst ist vorbei."
eingesandt von Thomas Singrin
Ein Missionar bricht, im Urwald von Löwen verfolgt, erschöpft zusammen. Er bringt nur noch ein letztes Stossgebet heraus: "Herr, lass' doch die Löwen einmal eine christliche Tat vollbringen." Als er wieder zu sich kommt, sitzen die Löwen im Kreis um ihn herum, die Pfoten gefaltet, und beten: "Herr, segne uns diese Speise!"
eingesandt von: Hans-Juergen Schaefer
Noah hat mal wieder die Arche inspiziert und kommt zu seiner Frau in die Küche zurück: "Sag' mal, wir hatten doch auch zwei Puter mit in die Arche genommen, ich hab nur einen gezählt." Gibt seine Frau zurück: "Mein Lieber, du vergisst, wir hatten Weihnachten ..."
Ein Prediger predigt lange, sehr lange. Plötzlich steht einer der Zuhörer auf und geht. Der Prediger fragt: "Wo gehen Sie hin?" "Zum Friseur", antwortet der Gefragte. Ruft ihm der Prediger hinterher: "Warum sind Sie nicht vorher gegangen?" Erwidert der Zuhörer: "Da war's noch nicht nötig."
Drei Pastoren unterhalten sich über ihren Job und ihre Kirche. Der erste fragt: "Habt ihr auch solche Probleme mit Fledermäusen? In meiner Kirche unter dem Dach nisten Massen von diesen Tierchen und ich weiss nicht, was man dagegen machen kann. Einmal habe ich sie alle eingefangen, in mein Auto geladen und in den Wald gefahren, aber am nächsten Morgen waren sie alle wieder da." "Ja, ja das kenne ich" sagt der zweite, "in meiner Kirche habe ich in das Dach kleine Löcher gemacht, damit die Fledermäuse rausfliegen können. Diese Löcher benutzen sie jeden Abend, aber am nächsten Morgen sind sie alle wieder da." Der dritte Pastor meint dazu: "Das Problem kenne ich auch, aber das habe ich ganz einfach ein für alle Mal gelöst. Ich habe die Fledermäuse alle getauft und seitdem wurden sie in der Kirche nicht mehr gesehen!!!"
eingesandt von G. Kruggel
Ein Schreinermeister kommt in den Himmel und sagt vorwurfsvoll zu Petrus: "Wieso habt ihr mich schon hergeholt, ich bin doch erst fünfzig!" Petrus: "Wir haben die Stunden zusammengezählt, die du deinen Kunden verrechnet hast, und nach dieser Rechnung bist du vierundachtzig..."
eingesandt von Brigitte Kuhn
Der Chef-Rabbi besucht den Papst in Rom. Auf dessen Pult steht ein rotes Telefon. "Dies ist die direkte Leitung zum himmlischen Chef", erklärt er dem erstaunten Rabbi. "Ich habe noch etwas mit dem Chef zu besprechen. Darf ich Dein Telefon benutzen", fragt der Rabbi. Nach dem Telefonat will er unbedingt seine Schuld begleichen. Nach langem Hin und Her erlaubt ihm der Papst, die Gebühr von 25 Franken zu bezahlen. Ein paar Monate später besucht der Papst den Chef-Rabbi in Jerusalem und entdeckt auf dessen Pult ein rotes Telefon. "So, hast Du Dir auch eines zugelegt? Ist schon praktisch, nicht wahr. Darf ich schnell mit dem Chef sprechen?" Der Papst erinnert sich, dass der Rabbi in Rom unbedingt die Gebühr bezahlen wollte. "Wieviel bin ich Dir schuldig?", fragt er also den Rabbi." Zehn Rappen. Weisst Du, wir haben Lokaltarif!"
eingesandt von Johannes Blatter
Zwei Propheten treffen sich. Bei der Begrüssung geben sie sich die Hand und schauen sich in die Augen. Sagt der eine zum andern: Dir geht`s gut, wie geht`s mir?
Zwei Mönche sitzen in einem Eisenbahnabteil. Sie lesen beide in der Bibel. Einer schmaucht genüsslich an einer Pfeife. Sagt der nicht rauchende Mönch zu seinem Gegenüber: "Ich habe meinen Abt gefragt ob ich beim Lesen der Bibel rauchen darf. Er hat es nicht erlaubt". Entgegnet ihm verschmitzt lächelnd der rauchende Mönch: "Ich habe meinen Abt gefragt ob ich beim Rauchen die Bibel lesen darf. Er hat es erlaubt!"
eingesandt von Helmut Durinkowitz
Gott will die Welt zerstören und ruft die drei mächtigsten Männer der Erde zu sich, um sie zu informieren: Boris Jelzin, Bill Clinton und Bill Gates. Nachdem sie wieder zurück sind ruft Jelzin die Duma zusammen und sagt: "Genossen, ich habe 2 schlechte Nachrichten. 1. Gott existiert doch. 2. Er wird in 4 Wochen die Welt zerstören." Clinton ruft den Kongress zusammen und sagt: "Ladies und Gentlemen, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. 1. Gott existiert wirklich. 2. Er wird in 4 Wochen die Erde zerstören." Gates informiert seine Mitarbeiter per Videokonferenz und meint: "Ich habe 2 tolle Nachrichten. 1. Ich gehöre zu den wichtigsten Menschen auf der Welt. 2. Das Jahr-2000-Problem ist gelöst."
eingesandt von Michael Nikolay
Der Bischof wacht am Sonntag auf und hat überhaupt keine Lust, die Messe zu halten. Also bittet er seinen Vikar darum, und der ist hochbegeistert. Kurz nach 10 Uhr, alle sind in der Kirche, steigt der Bischof in sein Auto und fährt zum Golfplatz. Petrus hat das alles gesehen und meint zu Gott: "So willst Du ihn doch nicht wegkommen lassen?". "Natürlich nicht," meint der HERR. Der Bischof steht an einem 5-Par-Loch, schlägt den Ball, der Ball fliegt und fliegt - genau in das Loch hinein. Da meint Petrus zu Gott: "Was war denn das jetzt? Soll das eine Strafe sein?". "Nun," sagt Gott und lächelt, "wem will er es erzählen?"
eingesandt von Michael Nikolay
Die beiden Kinder einer schwäbischen Familie werden am Sonntag während des Mittagessens gefragt, was sie denn heute im Kindergottesdienst gehört haben. Nach anfänglichen Schweigen und Überlegen fällt der älteren Tochter doch noch ein, dass irgendwas Schreckliches passierte und Feuer vom Himmel fiel. Bei diesem Stichwort erinnert sich auch wieder der kleinere Bruder und erzählt von der Zerstörung der Städte Sodom und Gomorra, und erwähnt dabei: "Und dann isch Lot's Weib zum Salz-Schweinle worre." Die ältere Schwester berichtigt ihn: "Hanoi, zur Salz-Säule isch se worre!" Darauf rechtfertigt sich der Bruder: "Aber Säule isch doch ein zu wüschtes Wort fuer Lot's Weib!"
(Kein Witz, sondern wahre Begebenheit!) eingesandt von Christine Donath
Ein Pastor und ein Pilot klopfen an die Himmelspforte. Petrus öffnet, bittet den Piloten herein und lässt den Pastor draussen. Der ist natürlich entrüstet und klopft erneut. Aber Petrus winkt ab: "Das geht schon in Ordnung - Wenn du gepredigt hast, haben alle geschlafen; aber wenn er geflogen ist, haben alle gebetet."
eingesandt von Dr. Gundolf Lange
Ein Pastor und ein Hippie sitzen in einem Park auf einer Bank. Der Hippie liest in der Bibel. Plötzlich ruft er laut "Halleluja". Daraufhin fragt ihn der Pastor, was denn sei. "Oh, ist es nicht wunderbar, wie Gott Moses und das Volk durch das Meer führte?" antwortet der Hippie. Sofort erklärt ihm der Pastor, dass zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle das Meer nur etwa 40 cm tief gewesen sei und das Volk dort durchwatete. Fünf Minuten später flippt der Hippie völlig aus und ruft noch lauter "Halleluja". "Was ist den jetzt schon wieder?" fragt ihn der leicht genervte Pastor. Der Hippie antwortet ihm: "Aber das ist doch ein Wunder! In nur 40 cm tiefem Wasser ertränkte Gott eine ganze Armee."
eingesandt von Heinz Bircher
Der Gemeindeleiter, der Pastor und eines der besonders frommen Gemeindemitglieder kommen gemeinsam bei einem Autounfall ums Leben. Natürlich kommen alle drei in den Himmel, und allen wird zur Begrüssung eine Audienz beim lieben Gott in Aussicht gestellt. So warten sie vor der grossen Tür zum himmlischen Thronsaal. Als erstes wird der Gemeindeleiter vorgelassen. Als er nach einer halben Stunde wieder herauskommt, schüttelt er bloss immer wieder den Kopf: "Also, was ich alles falsch gemacht habe, was ich alles falsch gemacht habe..." Als nächstes ist der Pastor dran. Eine halbe Stunde vergeht, nichts geschieht. Nach einer Stunde öffnet sich die Tür, der Pastor kommt heraus und schüttelt den Kopf: "Also, was ich alles falsch gemacht habe, was ich alles falsch gemacht habe..." Schliesslich kommt auch der besonders Fromme dran. Eine halbe Stunde vergeht, nichts. Eine ganze Stunde vergeht, nichts. Zwei Stunden vergehen, immer noch nichts. Die andern beiden werden schon unruhig. Schliesslich, nach drei Stunden, öffnet sich die Tür, und kopfschüttelnd kommt Gott heraus: "Also, was ich alles falsch gemacht habe, was ich alles falsch gemacht habe..."
eingesandt von Stefan Scholpp
Maria und Josef klopfen beim Gasthof in Bethlehem an die Tuer und fragen nach einer Uebernachtungsmoeglichkeit. Josef versucht alles und sagt: "Seht doch meine Frau ist schwanger", sagt der Wirt "Da kann ich doch nichts dafuer", darauf Josef "Ich etwa?!".
eingesandt von A. Gruen
Die Gemeindeglieder sind nicht arm, aber mehr als sparsam. Zum vierten Mal versucht der Pastor, durch eine sonntägliche Kollekte zu Geld zu kommen. "Ich lasse jetzt nicht den Klingelbeutel rumgehen, sondern ich nehme einfach einen Hut. Da mag jeder hineinwerfen, was er glaubt geben zu können, um sein Scherflein für die Kirche beizutragen", erklärt er. Erwartungsvoll sieht er den Hut von Hand zu Hand gehen. Es dauert zehn Minuten. Dann kommt der Hut zurück. Er ist leer. Spontan fällt der Pastor auf die Knie, hebt die Hände und betet: "Herr, ich danke dir. Ich danke Dir, dass bei dieser Gemeinde wenigstens der Hut zurückgekommen ist."
Ein Atheist geht ins Museum. Er sieht sich die Bilder an - und bleibt schliesslich vor einem Rubens "Die Heilige Familie auf der Flucht" stehen. Er betrachtet lange das Bild. Endlich wendet er sich zu seinem Begleiter: "So sind die Christen! Seit Jahrhunderten erzählen sie den Leuten, Maria und Josef seien so arm gewesen, dass Maria noch nicht einmal ins Wochenbett konnte, sondern ihr Kind in einem Stall hat zur Welt bringen müssen. Aber um sich von Rubens malen zu lassen - dafür hatten sie Geld genug!"
Die Gemeinde ist sündig. Der Pastor beschliesst, ihr die Leviten zu lesen. Er schildert die Höllenqualen, die den Sünder im Jenseits erwarten, in allen Farben. Zuerst weinen die Frauen, und dann weinen auch die Männer. Schliesslich weinen auch noch die jungen Frauen und die jungen Männer, und zu guter Letzt weint der Pastor selbst. Er blickt ein Weilchen mitleidvoll auf die gesenkten Köpfe, dann fügt er versöhnlich hinzu: "Geht ruhig aufrecht nach Hause - vielleicht ist es gar nicht so schlimm."
Der neue Pastor macht seinem Spaziergang, guckt in die Häuser und betrachtet die Felder. Er kommt auch bei einem Bauern vorbei, dessen Feld nicht besonders ordentlich bestellt ist. "Ja, ja, Hochwürden", klagt der Bauer, der gar nicht gern arbeitet. "Es ist ein schlechter Boden. Da muss man schon jedes Jahr einige Vaterunser extra beten, wenn es was werden soll." "Blödsinn" ,antwortet ihm der Pastor."Da hilft kein Vaterunser, da muss Mist und Dünger darauf!"
Endlich hat sich der Pastor seinen Wunschtraum erfüllt: Er fährt nach Israel, um das Heilige Land kennenzulernen. Er kommt an einen See, über den keine Brücke führt, und möchte übergesetzt werden. "Setzen Sie mich über?" fragt er einen Fischer. "Ja, natürlich." "Wieviel kostet das?" will der Pastor wissen. "50 Dollar." "Was, 50 Dollar?" ruft der Pastor. "Das ist ja Wucher!" Gleichgültig erwidert der Fährmann: "Nun ja, es ist zwar teuer; aber der See ist auch sehr berühmt." "Berühmt?" "Sie wissen doch, dass Jesus diesen See zu Fuss überschritten hat." Da dreht sich der Pastor um und sagt: "Kein Wunder! Bei diesen Preisen!" Der neue Kastellan ist ein Besserwisser und ein Moralist dazu. Während die anderen einen Schoppen Wein nicht abgeneigt sind, sitzt er dabei und trinkt pures Wasser oder Milch. Einmal kann er nicht mehr an sich halten. "Jesus Christus hat bestimmt nicht so viel getrunken wie ihr", rügt er den Kirchenrat. "Und wie war das bei der Hochzeit zu Kana? " fragt der Kirchenälteste schlagfertig. "Na ja", lenkt der Herr Kastellan pikiert ein; "aber da wäre er besser auch nicht hingegangen."
Der neue Pastor hält sehr viel von sich und seiner Predigt. Im Augenblick hat er einen Disput mit dem Metzger. "Hören Sie, gestern war meine Haushälterin bei Ihnen und hat Fleisch gekauft", sagt er. "Sie haben ihr aber gar kein schönes Stück geben. Das ist jetzt schon das vierte- oder fünftemal passiert! Wenn wir wirklich ein gutes Stück Fleisch haben wollen - er versucht den Metzger mitten ins Herz zu treffen -, dann müssen wir ins nächste Dorf gehen." "Sehen Sie", strahlt der Metzger und klopft dem Pastor vertraulich auf die Schulter, "Dann geht's ihnen genauso wie mir. Wenn wir eine gute Predigt hören wollen, müssen wir gleichfalls ins Nachbardorf gehen!"
Schon als junger Mann entschloss sich Maier, ein Gott gefälliges Leben zu führen. Das erzählte er auch überall; er erzählte es jedem, der es hören, und auch dem, der es nicht hören wollte. Zehn Jahre später geht er zum Arzt, weil er ständig Kopfschmerzen hat. "Sie dürfen nicht so viel essen", klärt ihn der Arzt auf. "Ich kasteie meinen Leib und faste", erwidert der fromme Maier. "Dann dürfen sie nicht zuviel trinken. Der Alkohol steigt in den Kopf und verursacht Kopfschmerzen", fährt der Arzt fort. "Ich habe noch nie in meinem Leben Alkohol zu mir genommen. Und so Gott will, werde ich auch nie einen Tropfen anrühren." "Dann müssen sie mit dem Rauchen aufhören." "Ich rauche nicht." "Hm", sagt der Arzt. "Dann gibt es nur eine Erklärung für ihre Kopfschmerzen: Ihr Heiligenschein drückt sie."
"Ich habe", beginnt der Pastor seine Predigt, "ich habe euch, meine liebe Gemeinde, gebeten, über die grosse Sünde der Lüge nachzudenken. Und damit ihr besser versteht, was ich meine, habe ich Euch am vorigen Sonntag aufgefordert, das 25. Kapitel des zweiten Buches Samuel zu lesen. Wer hat es gelesen?" Spontan heben sich alle Hände hoch. Da fängt der Pastor zu toben an und verdammt seine Gemeinde in Grund und Boden, so dass alle mit hängenden Köpfen aus der Kirche schleichen. "Warum haben sie das getan, Herr Pastor?" fragt der Kastellan. "So schlecht sind die Leute doch auch wieder nicht." "Doch, Sie sind schlecht", antwortet der Pastor entrüstet. "Das zweite Buch Samuel hat nur 24 Kapitel."
Die Nonne fährt von einem Krankenbesuch nach Hause. Sie ist eine moderne Frau und hat den Führerschein - aber sehr viel Kenntnis in Sachen Technik hat sie nicht. Deshalb merkt sie nicht, dass die Benzinuhr auf Null zeigt. Sie bleibt stehen. Kein Tropfen ist mehr im Tank. Aber die Nonne will nach Hause, und sie klappert die Bauernhöfe ab, bis sie schliesslich einen Bauern findet, der Benzin hat - wenn auch keinen Kanister. "Nehmt den Nachttopf, dann kommt ihr bis zur nächsten Tankstelle", empfiehlt der Bauer und füllt den Nachttopf mit dem kostbaren Treibstoff. Vorsichtig eilt die Schwester zu ihrem Auto zurück. Sie hat den Nachttopf in der Hand, öffnet den Tankverschluss und kippt den Inhalt des Nachttopfes hinein. Da hält ein Lastwagenfahrer. Er lehnt die Hand auf das Fensterbrett, schaut der Nonne eine Weile zu und sagt dann bewundernd: "Glauben muss man halt!"
Spassvögel haben dem Pfarrer ein Streich gespielt und seine eigene Todesanzeige aufgegeben. Der Pfarrer ist entsetzt und ruft seinen Bischof an. "Natürlich, mein bester, habe ich ihre Anzeige gelesen", erklärt der Bischof. Doch plötzlich herrscht Schweigen am Telefon, bis eine ganz leise, zaghafte Stimme fragt: "Sagen Sie bitte, von wo aus rufen Sie denn an?"
Der Doktor war immer sehr verstockt. Nie hat er die Kirche besucht. Aber jetzt - mit schon über 60 Jahren - geht er das erstenmal zur Beichte. Er will sein Gewissen erleichtern. Es dauert zwei, drei Stunden, bis er fertig ist. Dann lässt er den Kopf sinken und sagt: "Ich weiss, ich bin ein Sünder, aber bitte, bewahren Sie mich davor, dass ich in die Hölle komme." "Ich will mein Bestes tun", antwortet der Pfarrer. "Aber als Gegenleistung müssen sie mir versprechen, dafür zu sorgen, dass ich nicht zu schnell in den Himmel komme."
Ein Mann betritt eine Buchhandlung. Er sucht, bis sich eine Verkäuferin seiner erbarmt. "Kann ich Ihnen helfen? Was Suchen Sie, bitte?" "Ich möchte eine Lektüre für einen Kranken." "Etwas Religiöses?" fragt die Verkäuferin. "Nein, nein, es geht ihm schon besser."
Frage: In welcher Tonart haben die Posaunen von Jericho geblasen? In d-Moll. Weil sie die Mauern von Jericho d-Moll-iert haben.
Ein Mann hat über der Tür seines Hauses ein Hufeisen angebracht, dass nach einem alten Volksglauben Glück bringen soll. Als ein Bekannter ihn fragt: "Bist du denn so abergläubisch?", antwortet er: "Natürlich nicht; aber man sagt doch, dass es auch dann hilft, wenn man nicht daran glaubt."
Ein stadtbekannter Atheist begegnete unerwartet einem Pastor. Dieser wollte ihm aus dem Weg gehen. Der Mann hielt ihn zurück: "Bleiben Sie", sagte er, "denn wenn wir sterben, werden wir doch denselben Wege gehen müssen: Ich aus Mangel an Glauben und sie aus Mangel an christlicher Liebe."
Eine Frau geht mit ihrem Sohn über den Friedhof. Sie gehen durch die Reihen und lesen die Inschriften auf den Grabsteinen: Nach einer Zeit fragt der Junge: "Mama, zeigst du mir bitte auch den Friedhof, wo die bösen Menschen begraben werden."
Was ist ein Kleingläubiger? Jemand, der um Regen bittet und das Haus ohne Regenschirm verlässt.
Im wilden Westen will sich ein Wanderprediger einen Gaul kaufen, um die Wilden zu missionieren. Er geht zu einem Pferdehändler und schildert ihm seinen Fall. Da meint der Verkäufer: "Da haben wir ein Pferd, ideal, wie für sie gemacht. Auf das Kommando "Gott sei Dank" läuft es los, bei "Amen" bleibt es wieder stehen." Der Prediger ist ganz begeistert und macht gleich einen Proberitt: "Gott sei Dank."Das Pferd läuft los. Aus der Stadt raus und über die Prärie geht alles gut, bis das Pferd genau auf eine Schlucht zu galoppiert. Der Priester hat das Kommando zum Anhalten längst vergessen, er zerrt am Zügel, probiert alles, nicht hilft. In letzter Verzweiflung fängt er an zu beten: "Vater unser im Himmel, ... . ... Dein Wille geschehe. Amen." Das Pferd hält beim "Amen" an, genau einen Meter vor der Schlucht. Der Priester wischt sich den Angstschweiss von der Stirn: "Gott sei Dank."
Frage an Radio Eriwan: Gibt es bei uns mehr Humor als anderswo? Antwort von Radio Eriwan: Im Prinzip ja. Aber wir haben ihn auch nötig.