Stefan Brodbeck, Praktikant TDS, in der Kirchge-
meinde Steffisburg von August - Dezember 2001.



I der letschte Zyt hani mir mängisch Gedanke über mys Läbe gmacht.

Was isch mir wichtig, was mache ig gärn, was bi ig eigentlech wärt, weli Ziel hani, u für was läbe ig eigetlech?
Daderbi hani gmerkt, dass ig sehr starch druf luege, was die angere Mönsche vo mir dänke, u wie si mi gseh u wahrnäh.

Entspriche ig äch däm Bild wo sich d Lüt vo mir mache?; hani mi gfragt oder gseht ihres Bild vo mir öppe ganz anders us?
Die einte finde mi vilech ganz ä gäbige, umgängleche Mönsch, angeri aber möge mi u mini spontani Art vilech überhoupt nid schmöcke. Natürlech isches mir klar, dass ig nie aune Lüüt wirde chönne gfaue.
Uf das abe hani mi de aube eis gfragt: Isch's de eigentlech nötig, dass ig aune mine Mitmönsche probiere zgfaue?
Wiu weni d Situation vo Jesus vor 2000 Jahr aaluege, de gseni ja o dert, dass är mit sinere spontane, we o sicher nid geng eifache Art immer wieder bi Mönsche aaggegget isch, obwou är fählerlos isch gsi.
U immer wieder entdecke ig mi derbi, dass ig mit grosser Aasträngig versueche dä angere Lüt zgfaue, us doch meischtens bimene vergäbene hilflose Versuech blibt.
Doch isch das überhaupt nötig, han ig das würklech nötig, dass ig mi Selbstwert vo angere abhängig mache?
Ig dänkes nid; u was dänket Dir?

Stefan Brodbeck, TDS



Die Menschen sagen, ... was sagt Gott zu mir?

Der Vater sagt, ich sei zu klein.
Die Mutter sagt, ich sei zu langsam.
Der Lehrer sagt, ich sei ein Träumer.
Der Lehrmeister sagt, die anderen seien besser.
Die Kollegen sagen, ich sei nicht solidarisch.
Der Leutnant sagt, ich habe keine Haltung.
Der Pfarrer sagt, ich sei auf dem falschen Weg.
Meine Frau sagt, die anderen verdienen mehr.
Meine Kinder sagen, der Vater sei ein Waschlappen.
Und du, was sagst du, grosser Gott, Vater im Himmel?
Du sagst, ich sei dir ähnlich!!




Ein Link
zum Weiterdenken:

www.uglypeople.com